Skip to content

Experiment. Die fünfte Aufgabe.

Bitte stellen Sie hier einen Text Ihrer Wahl ein (ohne spezielle Aufgabenstellung). Ich möchte gern, daß wir hier übers Netz eine Auswahl e i n e s Textes treffen, den wir dann am 10.12. im Real-Seminar gemeinsam besprechen. Geben Sie dazu einfach, wenn einige Texte vorliegen, Ihre Stimme ab. Mal sehen, ob das klappt. Als “Deadline” setze ich den 8. Dezember. Bis dahin sollten genügend Stimmen abgegeben sein, um die Entscheidung zu treffen. Den Text vortragen werde dann i c h; das heißt: die Identität der Autorin/des Autors bleibt verdeckt.

Was meinen Sie? Einverstanden?

{ 20 } Comments

  1. zwieback | December 5, 2008 at 1:07 pm | Permalink

    Klasse, die Idee! Aber (ganz kleinlaut): eigentlich hätte ich schon ganz gern eine Aufgabe… veilleicht bin ich ja nicht die Einzige? Ansonsten, wie gesagt, super Idee :-)

  2. M.E. | December 6, 2008 at 5:26 pm | Permalink

    D A S ist eine Aufgabe

  3. ANH | December 7, 2008 at 9:40 am | Permalink

    Bitte! Jetz’ abba Butta bei die Fische….

  4. sirenomele | December 8, 2008 at 6:54 pm | Permalink

    maler und muse ( — aufgabe, keine aufgabe zu haben)

    mir war an ihm zunächst aufgefallen, dass, wann immer sein blick auf kahle wände fiel, er stehenblieb und unvermittelt zu sprechen anfing — : als wäre dort der weisse raum, ein unauslesbares spatium. — das erste mal geschah es zu silvester vor einem jahr, als wir uns gerade das erste mal auf einer party begegnet und dann wie zwei eskimos durch die stadt gelaufen waren. er trank einen schluck von seinem angefrorenen bier, legte die andere hand auf seinen kapuze und bewegte die augen so schnell, wie sonst nur träumende hinter geschlossenen lidern. “– vermisst du sie?” ihren irrsinn vielleicht? er hörte mich lachen, heiser, er wolle mich malen, sagte er, jetzt. — was bedeutet das: kahle wände? bist du dabei dem bild nicht schon sehr nah? ist das nicht schon ein fetisch?

    “… den zugriff auf die einsamkeit klären — ” ich tanzte ihm zu, goss mir wein nach und dachte nebenher an die zeitverschwendung, die meine, die allgemeine, die unsere. ich verwehrte mir ein weiteres glas wein, trank zu schnell, wollte rauchen, rauchte, verschüttete wein. es gab da die angst vor einer hoffnung, etwas zu sein in seinen augen. (”du siehst, die liebe ist’ kalt und erregt?”) — er schor mir das haar, beobachtete mich im spiegel, setzte wieder und wieder neu an. je näher ich ihm kam, desto mehr entzog ich mich der allgemeinen reglementur, der grammatik und dem projekt meiner subjektivierung. ich hatte angst, dass mir etwas zukommt, ein sinn, von dem ich nicht wusste, ob er überhaupt sagbar zu machen wäre und mit welchen kompromissen ihm der sinn wieder unter den händen zergehen würde.

    er malte nur einen akt, mit zahnpasta, da ihm die farbe irgendwann ausgegangen war — “physis”; später war kaum mehr etwas von dieser nacht erkennbar.

  5. M.E. | December 9, 2008 at 1:23 pm | Permalink

    laerm und muse: “ich kenne diesen Menschen nicht, kenne diesen Menschen nicht, diesen Menschen nicht.”

  6. Le Chat Noir | December 9, 2008 at 8:20 pm | Permalink

    schlümm! ich hatte gehofft, ich wäre allein mit ohne text für diese aufgabe- die mir übrigens auch sehr zu sagte- das problem war ich hatte nicht genug zeit, meinen text forum- passabel fertig zu schreiben u. ins netz zu stellen (ging mir das alleine so?)!
    also, dann bin ich halt für den text “maler und muse” (ein schöner, melancholischer text).

  7. sirenomele | December 9, 2008 at 10:13 pm | Permalink

    dank an die katz … — wollte aber auch nur den umstand reflektieren und habe es als aufgabe genommen, nichts als das nichts vor sich zu haben: den weissen raum, kahle wände — daheraus zu schreiben. — eine schöne sache eigentlich, um darüber unter schreibenden zu schreiben und es vielleicht auch in der “realität” zu bereden …

  8. Le Chat Noir | January 8, 2009 at 5:17 pm | Permalink

    o.k., nochmal ein Text aus der Schublade, vielleicht aber ungeeignet zu diskutieren, weil ziemlich kurz und ein Monolog?! Na ja…

    *Ich wünsch mir den Nil*

    Baba, hinter den Kulissen, auf und ab gehend:

    Ich fasse es nicht! Ich glaub das einfach nicht! Ich meine, ich sage: “Wünscht euch den Nil!”
    Und sie schauen mich staunend an mit ihren großen, unschuldigen Kulleraugen (steigend angewiderter) und ihren aufgerissenen, sabbernden … Mündern. (bricht in patetisches Schluchzen aus) Warum lacht keiner über meine Witze??? Ich bin dumm, ich bin schlecht, ich hab versagt… (singt) Wenn ich als Clown tanz`… (wütend) Und dann die Eltern von denen, wenigsten die sollten doch verstehen, dass ich urkomisch bin! Ich meine Halloo, “Wünscht euch den Nil!” - das ist witzig, zum Schießen, ein Knaller, einfach (bricht wieder in Tränen aus) zum Totlachen!!! (schaut zu Boden, fasst sich an seine rote Nase)
    Hey, ich bin lustig…, doch ich bin lustig. Ich bin lustig! Oder?

  9. dahe | January 13, 2009 at 2:06 pm | Permalink

    paramimesis

    erzählend erschaffst du die welt • ein gleißendes
    midgard aus wehmut und tod • trieb und erstarrung
    in dem es sich leben lässt • gleich einem hamster im ratternden
    laufrad im käfig möglicher welten • und was dich erhält
    ist diese kreißbewegung aufs nichts zu • die niemals endet
    im scheinglück des etwas • das dich nicht erfüllt
    und erfüllen kann • weil du so fordernd bist so krähen
    und adlerzerfresssen und gottgeboren

    doch was dich nicht loslässt • seit du es gedacht
    ist dieser zweifel • ob du sie verneinend
    verkennst in ihrer kleinmutigkeit ihrer
    hinnehmerdemut

  10. ANH | January 13, 2009 at 4:12 pm | Permalink

    @dahe.

    Bitte versuchen Sie einmal, diesen Text zu konkretisieren: einmal alleine für sich selbst, sehen Sie in ihn wie in einen Spiegel, der den Anlaß so verzerrt, daß Sie ihn selbst erst wieder zurechtrücken müssen. Nehmen Sie j e d e s Abstraktum raus, jede Metapher. Rein den nackten Anlaß. Schreiben Sie ihn nieder. Dann schreiben Sie ihn bitte, aber weiter ohne Abstrakta, um - allein, um dem Kern nahezukommen. Hilfreich ist bei sowas, eine konkrete Person vor Augen zu haben und d a n n aus deren Augen zu gucken. Übung: 1) Das Gedicht ohne Abtraktionen in die dritte Person Sg. setzen; danach 2) zurück zum Du als Selbstansprache.

  11. ANH | January 13, 2009 at 4:15 pm | Permalink

    @M.E. zu Lärm & Muse:

    Nun ja, ich bekomme den Zusammenhang zu den titelartigen drei Vorwörtern nicht gebacken: Was ist in dem Satz Lärm, was ist die Muse, inwiefern sind die beiden ein Gegensatz- (oder ein ergänzendes) Paar? Ich kann den Satz bislang nur entweder als lakonische Feststellung oder als einen deprimierten Seufzer lesen. Möglicherweise bekäme er Aura, stünde er mit anderen Sätzen, bzw. anderen solchen Kurz-Stücken in einem Zusammenhang; das ist hier aber nicht der Fall.

  12. Zaiyah | July 25, 2011 at 5:29 pm | Permalink

    Just what the doctor ordered, takhnity you!

  13. iojkbk | July 25, 2011 at 7:37 pm | Permalink

    rCYkyH ycuaraiybyde

  14. zltuzl | July 27, 2011 at 3:15 pm | Permalink

    CtS2rr ybupnihlekhk

  15. Monay | January 9, 2013 at 3:41 am | Permalink

    Also Pressefreiheit ja, aber alles hat ja Grenzen! Hunde einschle4fern, nur weil sie ne bietsmmte Rasse sind? Und was ist mit dem lieben Rotti, der so brav sein Frauli jeden Tag begleitet! Die alte Dame, die ihn schon fcber 10 Jahre hat und fcber alles liebt? Weg nehmen? Den Familienmitglied tf6ten? Weil er ein Kampfhund ist?!? Das ist doch ne Frechheit. Ich hab nen Hund- 5 kilo Hund vor demb4haben manche Menschen auch schon Angst wegen dieser Hetze die zur Zeit in Medien so modern ist! Ein 5kg Hund muss ich zur Seite ziehen und mich davor stellen, damit ein Kind, das panische Angst hat, vorbeigehen kann ohne in die Hose zu machen! Gratuliere, sowas haben die Eltern, die den Medien so alles glauben, erreicht. Sie erziehen neuen Generation Hundehasser und alles nur dank Medien. Wie wird es in 100 Jahren ausschauen? Alle Tiere tot, nur weil sie im Weg stehen, gefe4hrlich oder nutzlos sind?Und das schlimmste sind sogenannten Journalisten die fcber ein Thema schreiben, wo sie NULL Ahnung haben. Zuerst informieren, recherchieren und dann Mund auf! Im Fall von Frau CH.T. am Besten einfach nur Mund zu und ab nach Hause!

  16. find here | May 15, 2014 at 3:58 am | Permalink

    What I Do Not Understood Is In Reality How You Are Not Really Much More Smartly-Preferred Than You Might Be Right Now. You’re So Intelligent. You Understand Thus Significantly When It Comes To This Subject, Made Me In My View Imagine It From So Many Various Angles. Its Like Women And Men Are Not Involved Unless It Is One Thing To Do With Woman Gaga! Your Personal Stuffs Great. Always Take Care Of It Up!

  17. manicure | April 11, 2017 at 12:29 pm | Permalink

    Howdy! This is my 1st comment here so I just wanted to give a quick shout out and say I really enjoy reading through
    your articles. Can you suggest any other blogs/websites/forums that go over
    the same subjects? Thanks!

  18. AaronRox | September 18, 2017 at 5:46 pm | Permalink

    buy DOXYCYCLINE

  19. BillyObser | September 21, 2017 at 11:34 pm | Permalink

    effexor pills

  20. CharlesWhinc | September 22, 2017 at 7:31 am | Permalink

    cost of cymbalta indocin

Post a Comment

Your email is never published nor shared.

*
To prove you're a person (not a spam script), type the security word shown in the picture.
Anti-Spam Image