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Allgemeine Texte. 3.

Für Neues ab heute, 6. Mai 2009.

{ 28 } Comments

  1. GreenPaladin | May 6, 2009 at 4:37 pm | Permalink

    Yes, bin die erste hier! Hier mein Text:

    Jeden Tag gehe ich in dieses Cafe. Jeden Tag gehe ich den gleichen Weg von meiner Wohnung um sie zu sehen. Von meiner Haustür laufe ich durch die vielbefahrenen Straßen meiner Heimatstadt. Ich gehe immer durch die Hauptstraße an den großen Einkaufsketten vorbei. Musikläden reihen sich an Boutiquen und Buchläden. Zwischendurch tauchen ungewöhnliche Läden wie das “Tee und Kaffee”- Haus und das “Honigkuchenpferd”, ein Keksladen, auf. Doch zum Tee trinken und Kekse essen gehe ich immer zu diesem Cafe. Von der Hauptstraße wechsel ich dann in eine klein, idyllische Seitengasse. Diese Gasse ist von sehr alten Fachwerkhäusern gesäumt. Sie sehen nicht so verfallen aus, wie andere alte Häuser in meiner Stadt, deswegen gehe ich gerne hier entlang. Die meisten Häuser haben einen Balkon zur Gasse hin und jeden Frühling und Sommer quellen die Blumen nur so über den Rand. Zu dieser Zeit erstrahlen die Balkone in allen Farben des Regenbogens. Das letzte Haus in der Gasse hat als einziges keinen Balkon, dafür ist es über und über Wein bedeckt. Im Sommer leuchtet es im herrlichsten Grün, das es gibt und im Sommer brennt das Haus in einem tiefen Rot. Ich liebe es auf diesem Weg zu dem Cafe zu gehen. Nach dieser Gasse gehe ich über den alten Marktplatz. Im Sommer ist dieser Platz von Menschen, die an den Cafe´s am Platz sitzen und die Sonne genießen, überfüllt. Vor lauter Menschen gerät der Marktplatz mit seinem jahrhundertealte Springbrunnen aus dem Blickfeld. Deswegen komme ich lieber im Winter zum Brunnen. Zu dieser Zeit gibt es hier kaum Menschen und der Schnee schluckt die letzten vorhandenen Geräusche. Dann stehe ich vor dem Springbrunnen und betrachte die Wasserspeier. Ganz oben thront eine wunderschöne, junge Frau, die ein Füllhorn auf dem Schoß hat. Aus dem Horn fließt das Wasser über verschiedene Wesen zu ihren Füßen. Diese Wesen sehen aus wie Feen und Kobolde und die meisten Bewohner meiner Stadt sehen sie als Dämonen. Ich glaube aber nicht, dass diese Geschöpfe etwas Böses sind, da die Frau, die nichts anderes als ein Engels sein kann, mit so einem reinen Blick ansieht, dass Dämonen ihre Nähe niemals aushalten könnten. Doch wer das Böse sucht, wird das Böse sehen. Nachdem ich den Markt überquert habe, biege ich in eine weitere Straße ab. Straßen wie diese sind in jeder Stadt zu finden. Rechts und Links erhebt sich in einer stetigen Monotonie ein Reihenhaus nach dem anderen. Zwischendurch gibt es sehr moderne Häuser. Ein Haus hat die Form eines Würfels, ich stelle mir manchmal die dazugehörigen Punkte an alle Seiten vor und muss bei dieser seltsamen Vorstellung lachen. Ein anderes Haus besteht fast vollständig aus Stahl. Dies ist das ungewöhnlichste und kälteste, das ich je gesehen habe. In diesem Haus herrscht ewiger Winter. Durch diese Straße laufe ich am schnellsten durch, vor allem aber, weil an ihrem Ende das Cafe steht. Das Cafe passt überhaupt nicht zum Rest der Straße, denn es sieht wie ein zu kleingeratenes Schloss aus. Die Mauern sind aus hellen Sandstein und man tritt durch ein wunderschön verziertes Tor in den Innenhof. In dem Hof stehen filigrane Tische und Stühle aus Holz. Der gesamte Hof ist mit Blumen und Bäumen und Sträuchern geschmückt. Das Cafe ist ein sehr kleines und gemütliches Lädchen. Im Inneren steht die Theke mit den Kuchen und dem Tee. Die Auswahl mag nicht groß sein, doch diese Kuchen würden jegliche Konkurrenz schlagen. Und an dieser Theke steht sie. Sie, der Grund, der mich jeden Tag zu diesen Cafe lockt. Wenn ich durch die Tür trete, dreht sie sich um und schenkt mir ein Lächeln, das sie schöner macht, als der Engel des Springbrunnens. Und dann fragt sie mich, ob ich den gleichen Tisch wie immer möchte. Sie führt mich zu einem Fenster zum Hof, von wo ich auf das Blumenbeet neben dem Tor sehen kann. Doch ich habe nur Augen für die Blume hinter der Theke. Jeden Tag trinke ich meinen Tee und esse meinen Kuchen und erfreue mich an ihrem Lächeln. Und immer, wenn ich das Cafe verlasse, freue ich mich darauf, morgen wieder durch die Hauptstraße zu laufen, durch das Blumengässchen zu schlendern, über den Marktplatz zu flanieren und durch die Allerweltsstraße zu eilen, um wieder vor dem Cafe zu stehen und auf ihr Lächeln zu warten.

    Das ist so ziemlich der erste Text, den ich je geschrieben habe und er ist -oh Wunder- wieder aus einem Bild entstanden, das auf einmal in meinem Kopf erschien. Ich hab ihn hier für nicht mehr korrigiert (inhaltlich!) um seine Ursprünglichkeit zu bewahren.

  2. maudit | May 7, 2009 at 10:03 am | Permalink

    Das ist mir heute morgen eingefallen, ich stelle den Text mal so roh und frisch hinein:

    Nur wenn er schießt, ist Papa ruhig. Dann gleicht sein durchgestreckter Arm einer Querstrebe, die mit einer Wasserwaage austariert wurde. Doch bei den gemeinsamen Mahlzeiten — Frühstück, Mittagessen, Abendessen — meiden unsere Blicke seine Hände: der Tee wirft Wellenringe in der Tasse, an der Gabel zittert die Wurstscheibe. “Scheiße!”, zischt Papa in die Stille.

    Papa trifft immer noch ins Schwarze. Über den Reiter ruckelt die Schießscheibe heran, schon aus der Ferne ist die durchlöcherte Mitte zu erkennen. Plötzlich reißt Papa sich den Hörschutz herunter, als käme der Lärm nun von innen, aus seinem Kopf.

    Wenn die Stille unerträglich wird, fange ich an zu zählen: eins, zwei — “Scheiße!” Selbst am Küchentisch trägt Mama die Schürze, als wäre diese ein Kleidungsstück.
    “Was ist los mit ihm?”
    “Dein Vater ist krank, du mußt jetzt ganz lieb zu ihm sein.”
    Nach dem Essen legt sich Papa längs auf die Küchenbank und schläft sofort ein. Wir bemühen uns, beim Abwaschen keinen Lärm zu machen, und erzittern unter dem Dröhnen seines Schnarchens. In der Stille zwischen Papas Atemzügen fange ich an, für mich zu zählen: eins, zwei.

    Papa zieht mich hinter sich her, erst beim Auto bleibt er stehen: “Wir müssen reden, von Mann zu Mann.” In der Ferne knallen Schüsse, ihr Echo dehnt die Zeit. “Wir müssen reden!” Er zieht mich weiter, hinein in die Dickung, die feuchten Tannenzweige schlagen mir ins Gesicht, erst auf einer kleinen Lichtung hält Papa an.

    Manchmal benutzt Mama die Schürze, um ihre Augen zu trocknen. Papa sitzt vor mir im ausgebleichten Gras und schluchzt und zittert. Weiter, immer tiefer hinein in die Dickung, immer sanfter zerplatzen die Schüsse in der Stille, ihr Echo dehnt die Zeit: eins, zwei.

  3. dahe | May 8, 2009 at 2:52 pm | Permalink

    an ANH zu „paramimesis“

    Vielen Dank für Ihren Tipp, das Gedicht zuerst in eine Paraphrase in der dritten Person zu überführen, und dann ohne Abstrakta neu zu schreiben; allerdings habe ich mich nicht in der Lage gesehen, letzteren Schritt auszuführen, da mir gerade ein gewisser Grad an Abstraktion (die ja meistens notwendigerweise mit Reflexion einhergeht) für dieses Gedicht wesentlich zu sein scheint (womit keineswegs gesagt sein soll, dass die Verwendung so vieler Abstrakta dieses Gedicht als Gedicht nicht dennoch misslingen lässt); weshalb dem meiner Meinung nach so ist, wird vielleicht aus der, wenn auch nicht alle Nuancen erfassenden (so verliert das Gedicht durch die Transponierung in die dritte Person und dem damit einhergehen Verlust des Moments der Selbstanrede ja unter anderem die Pointe, dass das auf sich selbst reflektierende lyrische Ich in diesem Gedicht wiederum einer „paramimetischen“ Verzerrung des „Sachverhaltes“ anheimfällt), Paraphrase, die ich unten beigefügt habe, deutlich (diese soll nur einer eventuellen Erhellung dienen, ich erwarte nicht, dass Sie diese lektorieren)
    Die Fülle an Abstrakta auf inhaltlicher Ebene scheint meines Erachten in diesem Gedicht dadurch gerechtfertigt zu sein, dass sich gerade durch diese besagte Verzerrung durch das erzählende/begriffliche Sprechen im Gedicht verselbstständigt und potenziert; wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich auch auf ästhetischer Ebene teilweise eine Schwäche für Abstrakta habe, die wohl tatsächlich nicht (immer) gerechtfertigt ist .

    Das Nachsinnen über den Gebrauch von Abstrakta in diesem Gedicht hat mich zu einer Frage geführt, die wir (natürlich nur bei gegebenem Interesse seitens der anderen Teilnehmer) ja vielleicht einmal bei einem Realtreffen diskutieren könnten: nämlich ob, und wenn ja, in welcher Verwendung, Abstrakta sich für poetisches Sprechen eignen? (eine ähnliche Frage ist ja auch schon bei einem Beitrag kairas (allgemeine Texte (2), Beitrag 3) aufgekommen)

    Hier zuerst nochmal zur Vergegenwärtigung das Gedicht, da ich die Kategorie, in die ich es eingestellt hatte, nicht mehr finde, anschließend die Paraphrase:

    paramimesis

    erzählend erschaffst du die welt • ein gleißendes
    midgard aus wehmut und tod • trieb und erstarrung
    in dem es sich leben lässt • gleich einem hamster im ratternden
    laufrad im käfig möglicher welten • und was dich erhält
    ist diese kreißbewegung aufs nichts zu • die niemals endet
    im scheinglück des etwas • das dich nicht erfüllt
    und erfüllen kann • weil du so fordernd bist so krähen
    und adlerzerfressen und gottgeboren

    doch was dich nicht loslässt • seit du es gedacht
    ist dieser zweifel • ob du sie verneinend
    verkennst in ihrer kleinmutigkeit ihrer
    hinnehmerdemut

    Was ists, was ihn hinaustreibt über die Nachahmung, übers Berichten, wenn er erzählt?
    Ists nicht ein Verzerren, dies Malen der Welt in grellen, in schillernden Farben, wenn er sich das Leben, sein Leben zurechtlegt, zu Kunst kondensiert? Doch letztlich ists diese Zwischenwelt, xx(grausam/künstlich) und hochstilisiert, diese mythische Menschenwelt, erbaut aus Trieb und Verlangen, und doch geronnen und tot, die ihm das Leben erträglich macht. Doch ist das noch Leben zu nennen, dies Getriebensein von Traumwelt zu Traumwelt, von Unwirklichkeit zu Unwirklichkeit, da ihn keine erfüllt; weil er ihn in sich trägt, diesen göttlichen, prometheischen Funken, der ihn Niedres verachten lässt, der ihn zerfrisst, das ihn zerfrisst.
    Was ists, wenn nicht sein Verfängnis, Verhängnis, dieses unaufhörliche Kreisen ums Alles, das zu nichts führt, zum Nichts führt; dieses endlose Fortspinnen anderer, besserer Welten, dieses fortwährnde Streben nach mehr, nach dem Unmöglichen, das ihn, obwohls niemals endet, dennoch erhält, weils niemals endet, sich nie als sich selbst, als nichtig erweist.

    Doch was ihn nicht loslässt, seit er es gedacht, ist dieser Zweifel, ob er die Welt, wie sie ist, wenn er sie verneint, verkennt in ihrer Bescheidenheit, ihrem Mut zum Kleinen, der ihm wie Kleinmütigkeit erscheint.

  4. ANH | May 10, 2009 at 3:07 pm | Permalink

    @ GreenPaladin zur Cafégeschichte:

    Ich hab ihn hier für nicht mehr korrigiert (inhaltlich!) um seine Ursprünglichkeit zu bewahren. „Ursprünglichkeit“ ist, finde ich, keine diskutable äshetische Kategorie; man hat eh Schwierigkeiten, einen solchen Begriff ü b e r h a u p t heranzuziehen, weil sich jeder Inhalt, der gemeint sein m a g, bei näherem Hinsehen sofort in zig weitere Bestimmungen auflöst. Aber das nur am Rand.
    Prinzipiell ist das ein ganz schöner Text, der allerdings das Zeug, eine Erzählung zu werden, verschenkt. Ich zeig Ihnen gleich weiter unten, wo.

    Jeden Tag gehe ich in dieses Cafe.

    Ich würde hier schon mal im Ansatz überlegen, ob Sie, wenn Sie eine Geschichte daraus machen möchten, sie nicht für einen „Helden“ und in der Vergangenheitsform erzählen – einfach erst mal, um von der allzu großen Nähe zu Ihnen selbst wegzurücken.

    Jeden Tag gehe ich den gleichen Weg von meiner Wohnung

    Komma

    um sie zu sehen. Von meiner Haustür

    „Haustür“ nicht wiederholen, weil die Wiederholung keine dramatische Funktion hat

    laufe ich durch die vielbefahrenen Straßen

    „vielbefahrenen Straßen“ ist eine z u gewöhnliche Stanze

    meiner Heimatstadt. Ich gehe immer durch die Hauptstraße an den großen Einkaufsketten vorbei. Musikläden reihen sich an Boutiquen und Buchläden.

    : Das sind „Einkaufsketten“?

    Zwischendurch tauchen ungewöhnliche Läden wie das “Tee und Kaffee“-Haus und das “Honigkuchenpferd”, ein Keksladen, auf.

    :Sehr äußerlich-deskriptiv in der Formulierung, zu tagebuchartig.

    Doch zum Tee trinken und Kekse essen gehe ich immer zu diesem Cafe.

    Wieso „doch“? In Läden ißt man ja für gewöhnlich nicht, sondern kauft nur, was man später ißt.

    Von der Hauptstraße wechsel ich dann

    das „dann“ retardiert.

    in eine klein

    e

    , idyllische Seitengasse.

    : „klein“/ „idyllisch“: das ist ein Klischeebild.

    Diese Gasse ist von sehr alten Fachwerkhäusern gesäumt.

    Wenn Sie nur „Fachwerkäuser“ schreiben, genügt das; die Altersbestimmung wäre nur dann sinnvoll, wenn sie etwas Ungewöhnliches brächte; also wie bei „n e u e n Fachwerkhäusern“, d.h. so einem architektonischen Zeugs, das auf dem Frankfurtmainer Römer rumsteht.

    Sie sehen nicht so verfallen aus, wie andere alte Häuser in meiner Stadt, deswegen gehe ich gerne hier entlang.

    Kernsaniert? Also d o c h „neue“ Fachwerkhäuser?

    Die meisten Häuser haben einen Balkon zur Gasse hin und jeden Frühling und Sommer quellen die Blumen nur so über den Rand.

    :Hier wird es weichliche Umgangssprache.

    Zu dieser Zeit erstrahlen die Balkone in allen Farben des Regenbogens.

    :Stimmt das so? Wozu das Regenbogenbild?

    Das letzte Haus in der Gasse hat als einziges keinen Balkon, dafür ist es über und über Wein bedeckt.

    : schöner wäre: „Aber es ist über und über….“

    Im Sommer leuchtet es im herrlichsten Grün

    : „herrlichsten Grün“: auch so eine abgegriffene Stanze.

    , das es gibt und im Sommer brennt das Haus in einem tiefen Rot.

    : „brennt in Rot“ ist schön.

    Ich liebe es auf diesem Weg zu dem Cafe zu gehen.

    : Müssen Sie das explizit erzählen? Nein, denn es geht (und sollte gehen) aus der Erzählhaltung schon hervor.

    Nach dieser Gasse gehe ich über den alten Marktplatz.

    : zuviel „gehen“.

    Im Sommer ist dieser Platz von Menschen, die an den Cafe´s am Platz sitzen und die Sonne genießen, überfüllt.

    : Das d i r ek t er erzählen, so, als wäre es jetzt gerade so und überwältige Sie.

    Vor lauter Menschen gerät der Marktplatz mit seinem jahrhundertealte Springbrunnen aus dem Blickfeld.

    : Hm, problematisch. Denn ist nicht ein wichtiger Aspekt des Platzes-selber, daß Menschen ihn füllen, also Leben?

    Deswegen komme ich lieber im Winter zum Brunnen. Zu dieser Zeit gibt es hier kaum Menschen und der Schnee schluckt die letzten vorhandenen

    „vorhandenen“ ist unnötig

    Geräusche. Dann stehe ich vor dem Springbrunnen und betrachte die Wasserspeier. Ganz oben thront eine wunderschöne, junge Frau, die ein Füllhorn auf dem Schoß hat. Aus dem Horn fließt das Wasser über verschiedene Wesen zu ihren Füßen.

    : Im Winter? Eigentlich sind Brunnen winters aus guten Gründen abgestellt.

    Diese Wesen sehen aus wie Feen und Kobolde und

    nein: „aber“; siehe inhaltlich Ihre darauf folgenden Bemerkungen

    die meisten Bewohner meiner Stadt sehen sie als Dämonen. Ich glaube aber nicht, dass diese Geschöpfe etwas Böses sind, da die Frau, die nichts anderes als ein Engels sein kann,

    w e n fehlt: wen sie ansieht…

    mit so einem reinen Blick ansieht, dass Dämonen ihre Nähe niemals aushalten könnten. Doch wer das Böse sucht, wird das Böse sehen.

    : G a n z abgegriffen.

    Nachdem ich den Markt überquert habe, biege ich in eine weitere Straße ab.

    :Ist das genau? Biegt man von einem Markt a b, oder schreitet man in eine Straße, die vom Markt abgeht?

    Straßen wie diese sind in jeder Stadt zu finden.

    :Dann muß ich das nicht schreiben.

    Rechts und Links erhebt sich in einer stetigen Monotonie

    :nicht werten! Die Erzählung selbst ist stärker! Auf Kommentare verzichten.

    ein Reihenhaus nach dem anderen. Zwischendurch gibt es sehr moderne Häuser.

    Die Reihenhäuser sind n i c h t modern?

    Ein Haus hat die Form eines Würfels, ich stelle mir manchmal die dazugehörigen Punkte an alle Seiten vor und muss bei dieser seltsamen Vorstellung lachen.

    : Schöne Idee!

    Ein anderes Haus besteht fast vollständig aus Stahl. Dies ist das ungewöhnlichste und kälteste, das ich je gesehen habe. In diesem Haus herrscht ewiger Winter.

    : Wie meinen Sie das? Hier ist einer der Erzählpunkte, die eine Erzählung lohnt und wo sie beginnen könnte.

    Durch diese

    : diese/diese… sorgfältiger formulieren.

    Straße laufe ich am schnellsten durch

    : „am schnellsten durch“: unschön.

    , vor allem aber, weil an ihrem Ende das Cafe steht. Das Cafe passt überhaupt nicht zum Rest der Straße

    :das geht schon aus dem Vortext hervor, Sie müssen das nicht erläutern

    , denn es sieht wie ein zu kleingeratenes Schloss aus. Die Mauern sind aus hellen

    hellem

    Sandstein und

    wieso „und“?

    man tritt durch ein wunderschön verziertes

    „verziert“ reicht

    Tor in den Innenhof. In dem Hof

    wieso „Hof“ wiederholt?

    stehen filigrane Tische und Stühle aus Holz. Der gesamte

    und nochmal:

    Hof ist mit Blumen und Bäumen und Sträuchern geschmückt. Das Cafe ist ein sehr kleines und gemütliches Lädchen.

    :aber grammatisch ist vorher gesagt worden, das Café sei ein Schlößchen. Tatsächlich ist es offenbar nur ein Teil des Schlößchens. Da waren Sie also abermals ungenau.

    Im Inneren steht die Theke mit den Kuchen und dem Tee.

    :Sicher, draußen steht sie n i c h t….

    Die Auswahl mag nicht groß sein

    : das „mag“ ist hier schön

    , doch diese Kuchen würden jegliche Konkurrenz schlagen. Und an dieser Theke steht sie.

    :Das „steht sie“ ist ein grundsätzliches Problem. Mit einem einfachen Personalpronomen anzufangen, wenn man etwas Besonderes einführen will, wie es eine neue Figur – oder überhaupt eine Figur – ist. Sie spüren das über die nähere Bestimmung, die der näcste Satz vornimmt, auch selber, nur ist dieser Satz nicht sehr schön:

    Sie, der Grund, der mich jeden Tag zu diesen Cafe lockt. Wenn ich durch die Tür trete, dreht sie sich um und schenkt mir ein Lächeln

    : „schenkt mir ein Lächeln“ das ist zu banal, obwohl man natürlich weiß, was Sie meinen

    , das sie schöner macht, als der Engel des Springbrunnens.

    : So. Und hier haben Sie den zweiten Ansatz zu einer Erzählung. Nur mal als Gedankenspiel: Was wäre, w ä r e diese Bedienung der Engel auf dem Brunnen? Schon beginnt die Erzählung zu vibrieren….

    Und dann

    : Das „und dann“ verspricht eigentlich eine dramatische Kehre; Sie verschenken das über die Banalität der tatsächlich gestellten Frage:

    fragt sie mich, ob ich den gleichen Tisch wie immer möchte. Sie führt mich zu einem Fenster zum Hof, von wo ich auf das Blumenbeet neben dem Tor sehen kann. Doch ich habe nur Augen für die Blume hinter der Theke.

    :Meinen Sie jetzt die Bedienung? Wenn nicht, dann stimmt das ja nicht, weil die Augen eigentlich die Bedienung immerzu sehen möchten…

    Jeden Tag trinke ich meinen Tee und esse meinen Kuchen und erfreue mich an ihrem Lächeln.

    : also an dem der „Blume“?

    Und immer, wenn ich das Cafe verlasse, freue ich mich darauf, morgen wieder durch die Hauptstraße zu laufen, durch das Blumengässchen zu schlendern, über den Marktplatz zu flanieren und durch die Allerweltsstraße zu eilen, um wieder vor dem Cafe zu stehen und auf ihr Lächeln zu warten.

    Wie gesagt: Die Erzählung beginnt h i e r.

  5. ANH | May 10, 2009 at 3:18 pm | Permalink

    @ maudit zur Papa-Geschichte:

    Nur wenn er schießt, ist Papa ruhig.

    Toller Anfang!

    Dann gleicht sein durchgestreckter Arm einer Querstrebe, die mit einer Wasserwaage austariert wurde.

    : Zu lang/groß in der Formulierung. Das verschenkt zu viel. Besser: „einer mit einer Wasserwaage austarierten Querstrebe“… die Frage ist aber, ob „Quer“ so arg gut ist. Man muß so suchen, um das Bild vor Augen zu haben.

    Doch bei den gemeinsamen Mahlzeiten — Frühstück, Mittagessen, Abendessen — meiden unsere Blicke seine Hände: der Tee wirft Wellenringe in der Tasse, an der Gabel zittert die Wurstscheibe. “Scheiße!”, zischt Papa in die Stille.
    Papa

    : hier besser, um die Sätze/Handlung zusammenzuziehen: Er, also „er trifft immer ins Schwarze“

    trifft immer noch ins Schwarze. Über den Reiter ruckelt die Schießscheibe heran, schon aus der Ferne ist die durchlöcherte Mitte zu erkennen. Plötzlich reißt Papa sich den Hörschutz herunter, als käme der Lärm nun von innen, aus seinem Kopf.

    : nicht ganz nachvollziehbar, jedenfalls für mich nicht.

    Wenn die Stille unerträglich wird, fange ich an zu zählen: eins, zwei — “Scheiße!” Selbst am Küchentisch trägt Mama die Schürze, als wäre diese ein Kleidungsstück.

    : Das ist sie auch. Sie meinen etwas anderes offenbar.

    “Was ist los mit ihm?”
    “Dein Vater ist krank, du mußt jetzt ganz lieb zu ihm sein.”

    Einfacher weiterschreiben, ohne nähere Bestimmung, zumal ja gerade gegessen worden i s t: „Er legt sich längst auf die Küchenbank“

    Nach dem Essen legt sich Papa längs auf die Küchenbank und schläft sofort ein. Wir bemühen uns, beim Abwaschen keinen Lärm zu machen, und

    das ist zu dicke, wird komisch:

    erzittern unter dem Dröhnen seines Schnarchens. In der Stille zwischen Papas Atemzügen fange ich an, für mich zu zählen: eins, zwei.

    Der Anschluß j e t z t ist gut:

    Papa zieht mich hinter sich her, erst beim Auto bleibt er stehen: “Wir müssen reden, von Mann zu Mann.” In der Ferne knallen Schüsse,

    wozu das?:

    ihr Echo dehnt die Zeit. “Wir müssen reden!” Er zieht mich weiter, hinein in die Dickung

    Sie meinen: „ins Dickicht“?

    , die feuchten Tannenzweige schlagen mir ins Gesicht, erst auf einer kleinen Lichtung hält Papa an.

    : sehr schön in der Kommareihung, das gibt drive

    Manchmal benutzt Mama die Schürze, um ihre Augen zu trocknen. Papa sitzt vor mir im ausgebleichten Gras und schluchzt und zittert. Weiter, immer tiefer hinein in die Dickung, immer sanfter zerplatzen die Schüsse in der Stille, ihr Echo dehnt die Zeit: eins, zwei.

    : zerfällt am Ende. Sie brauchen etwas, um die Geschichte zu runden.

  6. ANH | May 10, 2009 at 3:30 pm | Permalink

    @dahe:

    Ich verstehe Ihre “Verteidigung” des Gedichtansatzes gut, bin halt anderer Meinung, nämlich daß Sie das momentan nicht sehr viel weiter führt. Sätze wie der folgende zitieren eigentlich nur, und zwar Abstrakta, die a l s Abstrakta letztlich Kitsch sind: “erbaut aus Trieb und Verlangen, und doch geronnen und tot, die ihm das Leben erträglich macht.” Das heißt nicht, daß sie nicht wahr wären - das steht auf einem ganz anderen Blatt. Es heißt nur, daß der Ausdruck das für Kunst nötige “noch nie Gesehene” nicht erreicht, vor allem nicht eine Sinnlichkeit, die aus Behauptungen und Gedanken Bilder s c h a f f t. Ein gutes Beispiel, daß man selbstverständlich mit Abstrakta arbeiten kann, sind viele Gedichte Gottfried Benns. Da funktioniert das, aus ganz verschiedenen, oft klangrhythmischen Gründen.

  7. Valivarius | May 12, 2009 at 9:50 pm | Permalink

    @GreenPaladin:

    Da die Formalitäten schon besprochen sind und ich
    diesbezüglich mit ANH einverstanden bin, mal etwas
    Allgemeines:

    Mich würde der Zusammenhang des Engels, der “Blume”
    im Café und des kalten Gebäudes in dem “ewiger Winter” herrscht, sowie des Balkons, der von Wein überwachsen ist, interessieren. Es scheinen für mich diese Elemente zentral,
    aber doch recht schwach zusammenhängend.

    Ein paar konkretere Fragen:

    - Welche Rolle spielen die Jahreszeiten? Denn die Statue wird im Winter besucht, das Haus mit seiner “winterlichen Kälte” aber gemieden, das Café scheint eher im Frühling und Sommer besonders einen Besuch wert zu sein und die Beschreibung der Blumen und die Charakterisierung der Frau als “Blume” scheinen dies zu verstärken. Ist das so? Oder geht die
    Hauptfigur auch zu anderen Jahreszeiten dorthin?

    - Was bedeutet überhaupt, dass in einem Haus “ewiger Winter” herrscht? Und vor allem warum ist das keine Vermutung,
    sondern wird wie ein Fakt dahingestellt?

    - Welche Funktion erfüllt der Balkon?

    - Warum wird “sie” schon am Anfang erwähnt?
    Das nimmt für mich jedenfalls die Spannung etwas
    raus, da “sie” zuerst erwähnt wird und dann,
    am Ziel angelangt, dies kurz bestätigt wird:
    Ja, es gibt eine “sie” und hier ist “sie”.

    Ich meine, dass ein wirkliches Gespräch zwischen
    der Hauptfigur und der Blume vieles davon klären müsste/
    würde. Auch ich meine, dass die Erzählung erst hier
    beginnt, davor wird vielmehr ein Einblick in die Umstände
    gegeben.

  8. kaira | May 14, 2009 at 12:31 pm | Permalink

    Mein Kopf ist ein Steinbruch, die Felsbrocken fallen in krachendem Tosen nach unten und oben, das haltende Netz des Gedankensystems obsolet gemacht von Ungedanken, Splittern und Bersten und Schmerzen wie die Kakophonie eines ungestimmten Orchesters, Tutti Forte. Die Kanten zu scharf, sie reißen ohne Definitionen nur Schluchten auf, die unsinngemäß allein von ihrem Vorhandensein - dem drohenden Schatten - künden. Nun blick ich hinab, seh die Steine fallen wie Ich, wie unbehauene Versionen von Erinnerung, die - wenn sie nicht ewig fallen - in Steinwüsten begraben verenden. Dort liegt auch mein gestriges Ich, langsam vermodernd sickert sein Schlick in den Boden, ihr Gift wird Gewürz für das Grundwasser, morgen trink ichs und hoffe dabei ich hätt es vergessen.
    Ein rettender Traum wäre dieser, die Steine gehalten durch magnetische Felder wie sich ausdehnende Zeit, wie Meteoritenschauer, die sich ohne Maßstab betrachtet nicht mehr bewegen, in Leere gehalten könnte ich wie eine Linse wandern zwischen ihnen, von Gedanke zu Gedanke springend auf der Suche nach goldenen Flözen. Da wird kein Brocken erschlagen vom Nächsten, da bleibt alles wahr und liegt still zur Betrachtung. In dieser metastabilen Phase wäre es sogar möglich, Diamanten zu entdecken, die mit genügend Aktivierungsenergie sich verwandeln lassen könnten in Graphit. Doch bring ich diesen Druck nicht auf, und will es nicht, denn wäre es ein Schwanken hin zu 0 oder 1 und nicht mehr Schweben, sehen kann ich nur mit offenen Augen, geschlossenem Mund.
    Hab diesem Traum genug Gewalt schon angetan, um ihn zu beschreiben hab ich ihn vertrieben, nun kann in jeder Sekunde der Stein, der über meinem Kopf her schwebt, herunterkrachen auf diesen. Nur wann? Das weiß kein Mensch. Solang bleib ich hier liegen.

  9. GreenPaladin | May 14, 2009 at 7:37 pm | Permalink

    @ ANH
    Vielen Dank für das Lektorieren. Um ehrlich zu sein hatte ich nie vor den Text in eine ganze Erzählung zu erweitern. Ich kann nicht sagen, dass ich übermäßig viel darüber nachgedacht habe. Es ist mehr so eine “Der Weg ist das Ziel”-Sache. Aber es hat mir auch schon jemand anderes gesagt, dass man es noch hätte fortsetzten sollen/können. Ich hatte allerdings keine Inspiration dafür.
    <Mir fällt auf, das die Sache mit dem Brunnen tatsächlich verwirrend ist. Es ist schon über ein halbes Jahr her, das ich den Text geschrieben habt und weiß deshalb nicht mehr genau in welcher Jahreszeit es spielen sollte, aber ich glaube es war Frühling/Sommer. Ich hätte vermutlich nicht so in den Jahreszeiten springen sollen.
    <Die Fachwerkhäuser. “Sehr alt” war vielleicht unnötig, aber das “nicht so verfallen” bedeutet, dass sie besser erhalten wurden als die anderen. Sie sind nicht neu/neuer, sondern wurden nur besser behandelt, sozusagen.
    <Der Brunnen. Stimmt eigentlich. Im Winter laufen Brunnen nicht. Und die Beschreibung muss verwirren, weil ich nicht klargemacht habe zu welcher Zeit die Person da lang läuft. Eindeutig ein Fehler meinerseits. Sorry.
    <Und Reihenhäuser müssen meiner Meinung nach nicht modern sein. Und die anderen Häuser sind im Gegensatz zu ihnen noch neuer. In dem Fall sind sie “architektonisch” herausragend.
    <Es ist schade, dass ich die anscheinend interessanten Stellen übersehen habe… Allerdings finde ich es auch schwer zu beurteilen, was “beschreibenswert” ist und was nicht.
    <Ich verstehe den Gedankengang die Bedienung mit dem Engel gleichzusetzen nicht…..

    @Valivarius
    Zu Allgemeines:
    Ich finde es interessant, dass du diese Elemente für so bedeutend hältst. Im Nachhinein ist mir auch aufgefallen, dass ich oft mit den Jahreszeitenvergleichen gearbeitet habe. Beschämenderweise muss ich sagen, dass sie nicht zusammenhängen. Man hätte es vielleicht einarbeiten können. Allerdings war dieser Text tatsächlich der allererste, den ich je geschrieben habe und ich war noch sehr unerfahren.
    Zu den konkreteren Fragen:
    < Die Figur geht definitiv zu jeder Jahreszeit dahin. Sonst wüsste sie auch nicht, wie der Weg in dieser Zeit aussieht.
    <Der “ewige Winter” scheint zu selbstverständlich zu wirken. Es sollte mehr ein Eindruck der Person sein, aber wenn es anders rübergekommen ist, ist das natürlich schade. Aber aus Fehlern lernt man ja.
    <Hat ein Balkon eine Funktion zu erfüllen? Darf ein Balkon nicht einfach ein Balkon sein? Es ist nur etwas auffälliges in der Straße. Sie ist sozusagen bekannt dafür.
    <Es war mir nicht klar, dass das “sie” am Anfang die Spannung rausnimmt. Ich werde das nächste Mal definitiv darauf achten.
    Vielen Dank für die Kommentare. Ich werde versuchen die Ratschläge in meinen zukünftigen Texten anzuwenden.

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